Information & Fortbildung
zu Spracherwerb und Sprachförderung

 

Spracherwerb


Voraussetzungen
für den Spracherwerb

Wie erwerben
Kinder Sprache(n)?

 Zur Erfassung
kindlicher Sprachfähigkeiten

7. Auflage 2016! Ratgeber der Verfasserin dieser Seiten:



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Sprachförderung


Sprachförderung
in der Familie

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Sprachförderung
in der Kindertagesstätte
Empfehlungen für Erzieher/innen

Zum Umgang
mit Mehrsprachigkeit
 Empfehlungen für Erzieher/innen


Fortbildung




 

 








 

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Voraussetzungen für den Spracherwerb

Grundlegende Voraussetzungen für den kindlichen Spracherwerbsprozess sind:

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Sensorische Integration

Voraussetzung für den Spracherwerb ist die Zusammenführung und gemeinsame Verarbeitung unterschiedlicher Sinnesreize im Gehirn, die sog. Sensorische Integration (Jean Ayres):

  • Empfinden von Schwerkraft und Bewegung (vestibuläres System)
     

  • Wahrnehmung + Kontrolle der Muskelspannung (propriozeptives System)
     

  • Tastsinn (taktiles System)

Diese drei Systeme sind grundlegend für Orientierung und Bewegung.

  • Sehen (visuelles System)
     

  • Hören (auditives System)

Diese fünf Systeme bilden gemeinsam den Grundstein für die Entwicklung komplexer Fähigkeiten und auch für die Wahrnehmung und die Produktion von Sprache:

  • Wahrnehmung: Ausrichten des Kopfes zur Geräuschquelle, Kopf gerade halten, sehen (Handlung, nonverbale Kommunikation) und hören.
     

  • Produktion: feinmotorische Abstimmungen von Zunge, Lippen, Stimmbändern, sowie Wahrnehmung + Kontrolle durch das auditive System.

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Sprachanregende Umgebung

Dokumentationen über Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen ohne soziale Kontakte aufwuchsen, zeigen deutlich: Selbst wenn ihre sinnliche Entwicklung von sich aus normal verläuft – ohne sprachliche Vorbilder, Interaktion und Kommunikation erwerben sie keine Sprache.
Wie erwerben Kinder Sprache?

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Zuneigung und Wärme

Ein Kind kann sich nur dann frei entwickeln, wenn es in einem Umfeld aufwächst, in dem es sich angenommen und geborgen fühlt. Dies gilt generell für alle Bereiche der kindlichen Entwicklung. Auf die sprachliche trifft es in besonderem Maße zu, da sich Sprache in Kommunikation entwickelt. Fühlt ein Kind sich jedoch unwohl, ist es eingeschüchtert, hat es Angst o.ä., mag und wird es nicht kommunizieren.

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