Information & Fortbildung
zu Spracherwerb und Sprachförderung

 

Spracherwerb


Voraussetzungen
für den Spracherwerb

Wie erwerben
Kinder Sprache(n)?

 Zur Erfassung
kindlicher Sprachfähigkeiten

6. Auflage 2014! Ratgeber der Verfasserin dieser Seiten:



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Sprachförderung


Sprachförderung
in der Familie

Empfehlungen für Eltern

Sprachförderung
in der Kindertagesstätte
Empfehlungen für Erzieher/innen

Zum Umgang
mit Mehrsprachigkeit
 Empfehlungen für Erzieher/innen


Fortbildung




 

 








 

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Angebote Fort- und Weiterbildung

 

Die Basis für einen sensiblen Umgang mit Zweisprachigkeit ist Wissen über Prozesse zweisprachiger Entwicklung und Erziehung. Leider wird dieses nicht selbstverständlich in der Erzieher/innenausbildung vermittelt. Eignen Sie sich dennoch ein Grundwissen an – es wird Ihnen Sicherheit im Umgang mit Zweisprachigkeit geben und Sie in Ihrer alltäglichen Arbeit langfristig entlasten.

 

Von der Verfasserin dieser Seite, Dr. Anja Leist-Villis, werden Fortbildungen angeboten. Zudem ist die wissenschaftliche Beratung und Begleitung von Projekten im Bereich „Sprache“ möglich. Im Rahmen von jeglicher Forschung kann die Auswertung von Daten in SPSS übernommen werden.

Kontakt

 

Öffentlich zugängliche Veranstaltungen in 2013:

 

 

Öffentlich zugängliche Veranstaltungen in 2014:

 

 

 

 

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Fortbildungen können organisiert werden als:

  • 1-2 stündige Vorträge

  • halb- / ganztägige Fortbildungen

  • Teamfortbildungen

  • Elternabende

 

Zielgruppen:

  • Tagesmütter und -väter

  • Erzieher/innen in Kindertagesstätten

  • GrundschullehrerInnen

  • Lehrkräfte des Muttersprachlichen Unterrichtes

  • Logopäd/inn/en

  • deutsche Kindergärten und Schulen im Ausland

  • Eltern

 

Angewandte Methoden in den Fortbildungen:

  • Reflektion der individuellen Arbeitssituation und eigener Vor- und Einstellungen

  • ppt-Vorträge in dialogischer Form (Teilnehmer/innen werden immer aktiv einbezogen)

  • Analyse zahlreicher Beispiele aus eigenen Forschungen

  • Kleingruppenarbeiten, Brainstormings, Plenum

  • Entwicklung von Impulsen für den Transfer des erworbenen Wissens in die individuelle Praxis der einzelnen Teilnehmer/innen

 

Mögliche Themen (für weitere Infos bitte klicken):

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Spracherwerb & Sprachförderung

Die Frage nach effektiver Sprachförderung im Elementarbereich ist aktueller denn je: Sprachfördermaßnahmen unterschiedlichster Ausrichtung werden in den einzelnen Bundesländern konzipiert und erprobt - mit z.T. unbefriedigenden Ergebnissen. Drängende Fragen sind: Wie kann ich den Spracherwerb der Kinder unterstützen? Muss ich dazu ein Sprachförderprogramm einsetzen, und wenn ja, welches? Diese Fortbildungseinheit geht zunächst der Frage nach, wie Kinder Sprache erwerben, und entwickelt auf dieser Basis Handlungsempfehlungen für die Praxis.


Mögliche Inhalte:

  • Was ist Sprache?

  • Wie ist Sprache mit der Gesamtentwicklung verknüpft?

  • Wie erwerben Kinder Sprache?

  • Wie können Kinder im Spracherwerb unterstützt werden (je nach Ausrichtung der Fortbildung: bezogen auf die ersten drei Lebensjahre bzw. auf die Jahre danach)?

  • Prinzipien ganzheitlicher Sprachförderung in der KiTa

  • Sprachförderpotential im Alltag erkennen und nutzen

  • Einsatz von Bilderbüchern, Handpuppen und anderen Materialien Beobachtung und Erfassung von Sprachkompetenzen

  • Beratung der Eltern (z.B. zur "magischen 50-Wörter-Grenze")

 

Erfahrungen:
Die Teilnehmer/innen bekommen zunächst ein grundlegendes Wissen um kindliche Spracherwerbsprozesse, sodass sie wissen, warum sie was tun. Viele bekommen dadurch in dem, was sie sowieso schon tun, ein Hintergrundwissen. Zugleich wird aber vermittelt, wie anspruchsvoll Sprachförderung im Alltag ist, wenn man dies wirklich als Haltung übernehmen und professionell umsetzen möchte.

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Mehrsprachige Entwicklung & Erziehung

Immer mehr Kinder wachsen in Deutschland mehrsprachig auf. Die (Sprach)wissenschaft hat hier Erkenntnisse hervorgebracht - etwa dass zweisprachige Entwicklung etwas Dynamisches ist; dass die Zweitsprache nicht auf Kosten, sondern nur in Kombination mit der Muttersprache erworben werden kann - dennoch gibt es in der frühpädagogischen Praxis nach wie vor große Unsicherheiten: Sind Kinder nicht mit zwei Sprachen überfordert? Wäre es nicht besser, wenn die Eltern mit den Kindern deutsch sprechen würden? Wie kann in der KiTa mit Mehrsprachigkeit umgegangen werden? Diese und andere Fragen werden in der Fortbildung aufgegriffen.


Mögliche Inhalte:

  • Arten und Rahmenbedingungen frühkindlicher Mehrsprachigkeit

  • Wie gehen Kinder mit zwei Sprachen um (Sprachmischungen, codeswitching etc.)?

  • Wie ist das Verhältnis von zweisprachiger zu kognitiver, sozialer, emotionaler Entwicklung?

  • Umgang mit Mehrsprachigkeit in der KiTa

  • Vorurteile gegenüber Mehrsprachigkeit

  • Zweisprachige Erziehung: Perspektive der Eltern

  • (Nichtdirektive) Beratung der Eltern

  • Spezial: Beispiele griechisch-deutscher Zweisprachigkeit

 

Erfahrungen:
Zu Beginn der Fortbildung verspüren die Teilnehmer/innen oftmals eine Entlastung: Sie spielen eine wichtige Rolle im zweisprachigen Entwicklungsprozess, dieser ist jedoch vielfältig, und wird bei weitem nicht allein durch die KiTa beeinflusst! Umfangreiches Wissen bringt Verständnis für die zweisprachige Entwicklung der Kinder, auch für die Wichtigkeit, die Erstsprache(n) in den KiTa Alltag zu integrieren. Intensiv wird der Blick auch auf die Eltern gelenkt, die oftmals stärker als ihre Kinder unter einer unbefriedigenden Zweisprachigkeitsentwicklung leiden.

 

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Die Bedeutung der Muttersprache

Je früher und intensiver ein Kind mit der deutschen Sprache in Kontakt kommt, desto besser und schneller wird es sie erwerben. Aber welche Rolle spielt hier die Erst- / Muttersprache des Kindes? Stört sie den Erwerb der Zweitsprache Deutsch, oder stellt sie nicht vielmehr die Basis für die gesamte (und damit auch sprachliche) Entwicklung des Kindes dar?


Mögliche Inhalte:

  • Welche Bedeutung hat die Muttersprache in der Gesamtentwicklung eines Kindes?

  • Wie ist das Verhältnis Erst- / Zweitsprache?

  • Die Rolle des Bildungssystems in der zweisprachigen Entwicklung

  • Wie kann in pädagogischen Einrichtungen mit den Muttersprachen der Kinder umgegangen werden?

  • Welche Sprache sollten die Eltern mit ihrem Kind sprechen?

 

Erfahrungen:
Anhand von eindringlichen Zitaten und Beispielen wird den Teilnehmer/innen vermittelt, wie eng die Muttersprache mit der gesamten Entwicklung des Kindes zusammenhängt. Diese Einsicht führt bei vielen Teilnehmer/innen zu einem Umdenken und sensibleren Umgang mit den Muttersprachen der Kinder in ihren Einrichtungen.

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Literacy

Der Begriff Literacy beschreibt frühe kindliche Erfahrungen mit geschriebener Sprache. Das Vorlesen erfüllt gleich mehrere Prinzipien des kindlichen Spracherwerbs, und eignet sich daher bestens für die Sprachförderung im Elementarbereich. Gerade Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache bietet das Vorlesen in deutscher Sprache einen wichtigen Input.

Gleichzeitig eröffnet sich eine andere Perspektive: Der beginnende Schriftspracherwerb, ein Bereich, der früher traditionell der Schule zugeordnet wurde. Kinder interessieren sich schon früh für geschriebene Sprache – indem sie z.B. fragen, „was da steht“, indem sie „schreiben“ oder „vorlesen“. Derartige Erfahrungen sind gute und wichtige Voraussetzungen für das spätere Lesen und Schreiben lernen. Wie intensiv jedoch die frühen Erfahrungen eines Kindes mit Schriftsprache sind, hängt in hohem Maße vom Stellenwert geschriebener Sprache im Elternhaus ab – so kommt dem Kindergarten hier eine wichtige Rolle zu.


Mögliche Inhalte:

  • Prinzipien des kindlichen Spracherwerbs

  • Sprachförderung durch (dialogisches) Vorlesen

  • Besonderheiten geschriebener Sprache

  • Welche Fähigkeiten braucht man für den Umgang mit Schriftsprache?

  • Welche frühen Fähigkeiten können Kinder im Bereich Schriftsprache erwerben?

  • Wie können sie im Kindergarten vermittelt werden?

Erfahrungen:
Den Teilnehmer/innen wird deutlich, welche Rolle das Vorlesen in der Sprachförderung spielen kann und was dabei beachtet werden sollte. Zudem wird ihnen bewusst, dass Schriftspracherwerb weit mehr bedeutet, als das konkrete Lesen  und Schreiben lernen, und welch wichtige Rolle der Kindergarten in der Vermittlung früher Erfahrungen mit Schriftsprache spielen kann. Auf dieser Basis werden konkrete Impulse für den Transfer des Gelernten in die individuellen Gegebenheiten vor Ort erarbeitet.

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Quantitative Methoden & Evaluation in der Frühpädagogik

Wozu brauche ich eigentlich einen Entwicklungsbogen? Ich kenne die Kinder meiner Einrichtung doch gut, und kann sie ohne Schema viel besser einschätzen! Richtig an dieser Aussage: Durch den täglichen und intensiven Umgang mit den Kindern können Erzieher/innen diese auch meistens gut und ganzheitlich einschätzen. Jedoch: Alltagsbeobachtungen sind selektiv, d.h., es werden immer nur bestimmte Dinge wahrgenommen, und dies auch meistens zufällig. Entwicklungsbögen helfen dabei, den Blick konzentriert auf einzelne Bereiche zu lenken, die die einzelne Erzieherin "von alleine" vielleicht nicht wahrgenommen hätte. Ergebnisse (quantitativer) Forschung begegnen uns auch im (pädagogischen) Alltag: Eine Studie hat gezeigt dass… Gute Ergebnisse sind wichtig für pädagogisches Handeln, aber wie kann beurteilt werden, ob Ergebnisse tatsächlich der Wahrheit nahe kommen? Auch in Zusammenhang mit der Erforschung der Wirksamkeit von Modellprojekten - der Evaluation - stellen sich Fragen: Wie kann man durch begleitende Forschung herausfinden, ob eine neues Konzept sein Ziel erreicht? Wie können Kompromisse geschlossen werden zwischen wissenschaftlichem Anspruch und pädagogisch-bildungspolitischer Realität? Einblick in Grundsätze quantitativer Forschung, Sicherheit im Umgang mit Forschungsergebnissen und ein kritischer Blick auf Erhebungsinstrumente für die kindliche Entwicklung werden in dieser Fortbildung vermittelt.


Mögliche Inhalte:

  • Unterschiede zwischen qualitativer und quantitativer Forschung

  • Grundbegriffe der Statistik: Was ist eigentlich signifikant?

  • Möglichkeiten und Grenzen quantitativer Forschung in der Frühpädagogik

  • Bewertung von Untersuchungsergebnissen: Was ist repräsentativ? Wie sollte eine Vergleichsgruppe aussehen? Sind diese Ergebnisse wirklich "wahr"?

  • Beispiele quantitativer Forschung in der frühen Pädagogik

  • Grundsätze der Evaluation pädagogischer Modellprojekte

Erfahrungen:
(Angehende) Pädago/inn/en scheuen oftmals die Beschäftigung mit repräsentativen Daten, Vergleichsgruppen, Statistiken. Anhand von Beispielen und Gedankenspielen aus der frühpädagogischen Praxis wird dieser Themenbereich mit Leben gefüllt und erscheint nun ganz spannend und greifbar.

 

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